Inhaltsverzeichnis
Was wollte Jesus – und warum musste er sterben?
1. Der Anfang: Der Sündenfall und der Verlust der Gemeinschaft mit Gott
Am Anfang schuf Gott den Menschen vollkommen und heilig. Adam und Eva lebten in enger Gemeinschaft mit Gott. Doch durch ihren Ungehorsam kam der Fluch der Sünde über die Menschheit.
Mit einem einzigen Fehltritt verloren sie den Zugang zum Baum des Lebens und wurden aus dem Paradies vertrieben.
1. Mose 3,19
„Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren.“
Von diesem Moment an war der Mensch von Gott getrennt. Sünde brachte den Tod in die Welt (Röm 5,12). Seitdem sind wir alle in diese sündige Natur hineingeboren.
2. Gottes Gerechtigkeit und unser Problem
Gott ist vollkommen gerecht und heilig.
Psalm 7,12
„Gott ist ein gerechter Richter und ein Gott, der täglich zürnt.“
Das bedeutet: Gott kann Sünde nicht übersehen oder einfach „durchgehen lassen“. Er muss sie richten.
Doch genau darin liegt unser Dilemma: Wir alle haben gesündigt (Röm 3,23) und sind damit vom heiligen Gott getrennt. Kein Mensch kann durch eigene Werke oder gute Taten vor Gott bestehen.
3. Gottes Plan der Rettung
Trotz unserer Schuld liebte Gott uns so sehr, dass er einen Weg zur Versöhnung bereitete.
Er gab durch Mose die Zehn Gebote, damit die Menschen erkennen, was gut und böse ist. Aber niemand konnte das Gesetz vollkommen halten (Röm 3,20).
Die Opfer im Alten Bund dienten nur als ein Hinweis auf das vollkommene Opfer, das einmal kommen sollte.
Gott sah, dass kein Mensch sich selbst retten konnte. Deshalb handelte er selbst:
Johannes 1,14
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Gott wurde Mensch in Jesus Christus.
4. Das perfekte Opfer
Jesus Christus kam in die Welt, um die Trennung zwischen Gott und Mensch zu überwinden.
Er, der ohne Sünde war, nahm freiwillig unsere Schuld auf sich. Sein Tod am Kreuz war das vollkommene Opfer, das ein für alle Mal ausreicht.
Johannes 1,29
„Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“Hebräer 9,26
„Jetzt aber ist er ein für alle Mal offenbar geworden, durch sein Opfer die Sünde aufzuheben.“
Am Kreuz rief Jesus: „Es ist vollbracht!“ (Joh 19,30)
Damit erklärte er, dass das Werk der Erlösung abgeschlossen ist. Sein Opfer reicht für alle Ewigkeit – niemand muss je wieder dafür bezahlen.
5. Der Sieg über den Tod
Durch Adams Sünde kam der Tod, aber durch Jesus Christus kam das Leben.
Römer 5,17
„Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wieviel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade empfangen haben, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!“
Jesus starb – und er stand auf.
Er hat den Tod besiegt und uns den Weg zum ewigen Leben geöffnet. Durch ihn sind wir wieder mit Gott versöhnt.
Johannes 3,16
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“
6. Gott bleibt treu – willst du zu ihm gehören?
Gott liebt dich. Er hat alles getan, damit du gerettet wirst.
1. Korinther 6,20
„Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!“
Er zwingt niemanden – du musst dich entscheiden.
Willst du den Weg des Lebens gehen oder den Weg, der in die Verdammnis führt?
Solange du lebst, steht dir seine Gnade offen. Doch die Zeit der Gnade wird enden (2. Kor 6,2).
Jetzt ist der Moment, Gott dein Herz zu öffnen und Jesus Christus als deinen Retter anzunehmen.
Offenbarung 3,20
„Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.“
Fazit:
Jesus Christus starb, um das Getrenntsein zwischen Gott und Mensch zu beenden.
Er trug unsere Schuld, besiegte den Tod und schenkt jedem, der an ihn glaubt, ewiges Leben.
Gottes Liebe ist das größte Geschenk – nimm sie an, solange Zeit ist.
Römer 10,9
„Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“
